Franz Adlgasser ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für die Geschichte der
Habsburgermonarchie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Schwerpunkt der Arbeit ist die Erstellung eines sozio-biografischen
Lexikons der Mitglieder des Wiener Zentralparlaments von 1848 bis 1918. Er
erwarb sein Doktorat in Geschichte 1992 an der Universität Salzburg,
Thema der Dissertation: American Individualism Abroad: Herbert Hoover,
die American Relief Administration und Österreich 1919-1923.
Daneben bilden historische Editionen zur österreichischen Geschichte
des 19. und 20. Jahrhunderts den Schwerpunkt der Arbeit in den letzten
Jahren, so zu Heinrich Friedjung (Geschichte in Gesprächen.
Aufzeichnungen 1898-1919, hrsg. von Franz Adlgasser und Margret
Friedrich, 2 Bde., Wien 1997), Graf Alois Lexa von Aehrenthal (Die
Aehrenthals. Eine Familie in ihrer Korrespondenz 1872-1911, 2 Bde.,
Wien 2002) und Freiherr Joseph Alexander von Helfert. Er unterrichtet am
Institut für Geschichte der Universität Salzburg
österreichische und US-amerikanische Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts und ist Sekretär der Kommission für Neuere
Geschichte Österreichs.