Peter Thaler. The Ambivalence of Identity: The Austrian Experience of Nation-Building in a Modern Society. Purdue, Indiana: Purdue University Press, 2001. 227 pp. $42.95 (cloth), ISBN 978-1-55753-201-5.
Reviewed by Michael Gehler (Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte)
Published on HABSBURG (February, 2004)
In Abgrenzung zu Deutschland. Elitäre und institutionelle Identitätsstiftung für Österreich
In Abgrenzung zu Deutschland. Elitäre und institutionelle Identitätsstiftung für Österreich
Eingehende und groß angelegte Forschungen über die österreichische Selbstfindung und Sinnstiftung im 20. Jahrhundert sind seit den 1980er Jahren nachweisbar. Mit den 1990er Jahren hat das Thema "Identitäten" im Zeichen der Wiederentdeckung der Ideengeschichte auch durch die Zeitgeschichte Konjunktur in der Historiographie erfahren. Im Zeichen der Wiederaufnahme der europäischen Integrationsbestrebungen in den 1980er Jahren, die mit einer steigenden Europäisierung Hand in Hand ging, sowie im Lichte des wachsenden öffentlichen Bewusstseins für neue Erscheinungsformen der Globalisierung stieg auch das Interesse für lokale, regionale und nationale Identitäten, deren Entstehung und Entwicklung.
Für Österreich ist dieser grob skizzierte Trend in den Wissenschaftsdisziplinen, der v.a. die genannten außerwissenschaftlichen und übernationalen Ursachen hat, am Beispiel von Publikationen feststellbar, um nur zwei zu nennen: Das 1984 veröffentlichte Werk des Wiener Sozial- und Wirtschaftshistorikers Ernst Bruckmüller Nation Österreich wurde 1996 erweitert und neu aufgelegt. Im gleichen Jahr erschien der Band des Grazer Sozialwissenschafters Max Haller Identität und Nationalstolz der Österreicher.[1] Peter Thaler, Historiker und Jurist, Associate Professor für Geschichte an der University of Southern Denmark, hat sich zuletzt in dem vorliegenden und hier zu besprechenden Werk ebenfalls diesen Fragestellungen gewidmet.
In einer Einführung "Nation-Building and Postwar Austria" geht Thaler auf die elementare Rolle ein, die politische Entscheidungsträger und Führungskräfte Österreichs bei der österreichischen Identitätsbildung nach dem Zweiten Weltkrieg spielten. Zu den "Eliten" zählt er auch Intellektuelle und Kulturschaffende. Dabei widmet er sich ebenfalls dem Aspekt "Austrian National Identity in the Mirror of Postwar Historiography". Hier wird ein Panorama skizziert, das Historiker wie Felix Kreissler, Friedrich Heer, Georg Wagner, Ernst Bruckmüller und Gerald Stourzh umfasst (auf die Thaler später zurückkommt, indem er das historiographische Spektrum um Heinrich von Srbik, Hugo Hantsch, Fritz Fellner u.a. erheblich erweitert) und dabei auch die Kontroverse um die Thesen des Kieler Historikers Karl-Dietrich Erdmann (u.a. Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk[2]) berührt, die eigentlich bereits zum Zeitpunkt ihrer Debatte für eine mittlere und jüngere Historikergeneration anachronistisch wirken musste. Diese, allen voran durch Gerhard Botz und Ernst Hanisch repräsentiert, machte sich bereits an die Infragestellung zentraler Aspekte der nachkriegsösterreichischen Historiographie.
Thaler reflektiert sodann Theorien zu Nation und Nationalismus und entwickelt hier ein internationales, ja globales Bezugssystem, das ihm ideale Anknüpfungspunkte, Beobachtungskriterien und Interpretationsansätze für sein engeres Thema bietet. Er erläutert anschließend die Struktur seiner Studie, um zum zweiten Teil vorzustoßen, in dem er Voraussetzungen und Katalysatoren der österreichischen Identitätsbildung analysiert: Hierzu zählt er vor allem die sozioökonomische Entwicklung der österreichischen Nationswerdung, die mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau nach 1945, dem Marshall-Plan, der Paritätischen Kommission etc. verbunden war. Gezielte politische Maßnahmen wirkten dann als Katalysatoren.
In diesem Kapitel seines Buches wartet der Autor auch mit zahlreichen Tabellen auf, die Aufschluss geben über die parlamentarische Basis der Regierungen, den Anteil der Funktionäre von Interessensgruppen im Parlament, die Streikminuten pro Angestellte in verschiedenen Staaten, das Bruttosozialprodukt pro Kopf in ausgewählten Ländern, die Zahlen der Beschäftigungslosigkeit in Österreich in bestimmten Jahren der Zwischen- und Nachkriegszeit und die Außenhandelsbilanz Österreich-[Bundesrepublik] Deutschland. Weitere sozialstatistische und außenhandelsspezifische Tabellen folgen. Das Ergebnis ist klar: Die Zweite Republik wies ungleich mehr Stabilität und Wohlstand auf als die Erste. Wirtschaftliche und vor allem politische Stabilität waren essentielle Voraussetzungen für die nationale Selbstfindung. Verknüpft war diese mit Bildern, die langfristig wirksame Prägekraft entfalteten, wie das von der Neutralität in der Außen- oder das der Sozialpartnerschaft in der Innenpolitik.
Thaler reduziert die österreichische Identitätsbildung aber nicht auf die sozioökonomische Erfolgsstory, die in Österreich auch--im Unterschied zur Bundesrepublik Deutschland--"kleines Wirtschaftswunder" genannt worden ist. Österreichs von der deutschen staatspolitischen Entwicklung abgesondert erfolgte nationale Selbstfindung war mit der Intensivierung der österreichisch-deutschen Handels-, Wirtschafts- und Währungsbeziehungen durchaus vereinbar. Für Thaler ist hierbei nahe liegend, dass die sozioökonomischen Entwicklungen nicht automatisch und unbedingt mit nationaler Identitätsfindung verknüpft sein müssen. Die ökonomischen Verflechtungen zwischen Deutschland und Österreich waren so dicht und sind heute so eng wie noch nie zuvor in der Geschichte. Dennoch gab und gibt es abweichende bis sehr unterschiedliche Identifikationen der Österreicher/innen teilweise in bewusster Abgrenzung zu den Deutschen und Deutschland: ökonomische Integration ging also mit psychologischer Trennung Hand in Hand (S. 42).
Hier hätte man sich noch Bezüge zur unterschiedlichen Europa- und Integrationspolitik Österreichs (Neutralität, EFTA, EG-Freihandelsabkommen) und (West-)Deutschlands (NATO, EGKS, EWG, EG) erwarten können, die auf Differenzen verweisen und für die Alpenrepublik ideale Abgrenzungsmöglichkeiten durch eine andere Selbstdarstellung auf der internationalen Bühne und in der Selbstwahrnehmung der eigenen Öffentlichkeit geboten hatten. Unterschiedlich beschrittene bzw. bewusst abweichend gewählte Wege in der Europa- und Integrationspolitik auch als Teil nationaler Selbstfindung und Identitätsbildung zu begreifen, wäre hier notwendig gewesen--lediglich der intellektuell spannende "Mitteleuropa"-Diskurs der 1980er Jahre, repräsentiert von dem bunten ÖVP-Politiker Erhard Busek, wird an anderer Stelle thematisiert (S. 78-79, wobei hier auch die Arbeit von Vladislav Marjanovic, Die Mitteleuropa-Idee und die Mitteleuropa-Politik Österreichs 1945-1995 heranzuziehen gewesen wäre[3]).
Österreich hat hier auf seinem langen Weg nach (EU-)Europa durchaus Gebrauch von diesem Politikmittel der integrationspolitischen Abgrenzung gemacht. Kreisky hätte sich hier als ein Musterrepräsentant der politischen Elite Österreichs anführen und untersuchen lassen, der im Unterschied zu Deutschland die andere Art der österreichischen Integrationspolitik in bewusster Absetzung von der Bundesrepublik instrumentalisierte. Solcherlei Fragestellungen sind bisher von der Historiographie noch nicht systematisch untersucht worden und leider auch kein Thema für Thaler. In seiner Textdarstellung taucht der Name Bruno Kreisky kein einziges Mal auf, obwohl das Thema Ambivalenz der Identität am österreichischen Beispiel und seiner reichen Erfahrung mit dem Namen des Außenministers (1959-1966) und Bundeskanzlers (1970-1983) wohl untrennbar verbunden ist.
In den folgenden Kapiteln untersucht Thaler die Formulierung und Konzipierung eines originären historischen und nationalen Selbstbildnisses von Österreich und seine Übertragung auf den öffentlichen Diskurs als ein nationalpolitisches Ziel. So beschreibt Kapitel 3 "The Writing of History and National Imagery: The Intellectual Foundations of Austrian Nation-Building". Der Autor geht hier rekurrierend auf die Mittelalterliche und Neuere Geschichte auf historiographische Interpretationen ein, die wesentliche Vorstellungen für den Formationsprozess des österreichischen Nationalbewusstseins nach 1945 lieferten. Dass Historiker am österreichischen Nationsbildungsprozess ganz entscheidend mitwirkten und als Baumeister an der staatlicher Selbstfindung erheblichen Anteil hatten (wenngleich ihre eigenen Möglichkeiten zur Transformation des öffentlichen Bewusstseins sehr limitiert waren), sieht Thaler nicht als Austrospezifikum, worin ihm zuzustimmen ist.
"The Institutional Instruments of Nation-Building" ist das vierte Kapitel, das den Einfluss öffentlicher Institutionen so beispielsweise der Parteien und ihrer Proponenten, der Medien und der Erziehung in Österreich, aber auch gezielte Mittel der Delegitimierung gegensätzlicher Identitätskonzepte als ein Instrument der Nationsbildung untersucht. Im letzteren Fall galt es, vor allem post-nationalsozialistische, großdeutsche (aber auch kommunistische) Interpretationen zu immunisieren und konterkarieren. Auffallend bleibt hier, dass unter dem Aspekt der Delegitimierung die von der österreichischen Nachkriegspolitik sehr erfolgreich praktizierte Reduzierung, Minimierung und Exklusion des "Habsburger-Komplexes" aus dem offiziellen Geschichtsbild von Österreich und der staatspolitisch medial vermittelten Geschichtspolitik vom Autor nicht eingehender reflektiert und abgehandelt worden ist. Dass dies gelungen ist, empfindet der Rezensent als besonders bemerkens- und untersuchenswert. Darin liegen noch zukünftige Potentiale österreichischer Identitätsforschung.
Thaler zeigt in diesem Kapitel jedenfalls auf, dass die Exponenten des Austrian nation building von ihrer Sache überzeugt waren und an sie glaubten. Als ein Musterbeispiel wird hier der konservative und regelrecht "antiteutonisch" ausgerichtete Alfred Missong (Österreichische Monatshefte) angeführt, einer jener Exponenten, die am Konstrukt des "österreichischen Volkscharakters" bastelten.
Der Autor macht auch deutlich, dass die österreichische Identitätsentwicklung neben den durchaus ergiebigen historischen Quellen, aus denen sie kreativ schöpfen konnte, auch von der fundamentalen deutschen Identitätskrise nach 1945 profitierte. Anhaltende Besatzung, wenn auch umgewandelt in weiter stationiert gebliebene "befreundete Truppen" und Bündnispartner, ein geteiltes Land und eine Mauer durch die ehemalige Hauptstadt blieben Österreich glücklicherweise erspart.
Thaler weist auch nach, dass österreichisch-nationalistische Politik stets nur von einer kleinen Gruppe in Österreich verfolgt worden ist. Hier vermisst der kritische Leser einen anderen Namen, der außer im Vorwort von Charles Ingrao (dem Herausgeber der Reihe Central European Studies) kein einziges Mal in der Studie auftaucht: Jörg Haider. An dessen Windungen und Wendungen lassen sich auch österreichische Identitätsmerkmale widerspiegeln. Der umstrittene FPÖ-Politiker mit deutschnational-nationalsozialistischem biographischen Hintergrund äußerte sich zunächst sehr ablehnend und verächtlich über die "österreichische Nation" um dann--bemerkenswert genug--von weiteren derartigen Auslassungen Abstand zu nehmen. Sein Fallbeispiel ist beachtenswert mit Blick auf die gewachsene und gefestigte österreichische Identitätsbildung. Haider hatte nämlich schon in den 1980er Jahren keine Chance mehr, die Vorstellung von der österreichischen Nation wirksam zu destruieren (die in minoritären Burschenschaftszirkeln vielleicht noch als "rotes Tuch" gelten mochte, aber in weiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert war)--nein, er musste ganz andere Wege beschreiten, um in Österreich als Rechtspopulist Erfolge zu haben, nämlich voll auf die austro-nationale Karte setzen: Mit dem Motto "Österreich zuerst" und österreich-nationalistischen Parolen konnte er weit mehr Wählerstimmen maximieren als mit der von seinen Kritikern vielzitierten "Deutschtümelei". Haider war sogar gezwungen, sich von dieser öffentlich zu distanzieren!
Die entsprechenden Wirkungen austro-nationaler Bewusstseinsbildung auf die breite Bevölkerung untersucht Thaler im Kapitel 5 ("Measuring Identity: Austrian National Consciousness in the Mirror of Public Opinion"). Hier stützt er sich auf sozialpsychologische Experimenterfahrungen und umfangreiches Material aus historischen Erhebungen und rezenteren Umfragen zur österreichischen Identität (Tabellen 14-18 ex 1956, 1963, 1964, 1970, 1984, 1988, 1994). Die Daten interpretiert Thaler behutsam und umsichtig, zumal die Meinungsforschung in Österreich von Gruppen und Institutionen finanziert worden ist, die den österreichischen Nationsbildungsprozess grundsätzlich positiv gegenüberstanden oder gar offen unterstützten. Dass die Wahl der Fragen mehr Raum für Interpretationen gestattete und zu unterschiedlichen Ergebnissen führen konnte, zeigt Thaler ebenso auf.
Eine konzise Zusammenfassung "Austrian Nation Formation and the Theory of Nationhood" rundet das insgesamt als bereichernd zu beurteilende Werk ab. Thaler betont abschließend, dass der Einfluss der Eliten auf den österreichischen Nationsbildungsprozess enorm gewesen war - Österreichs Identitätsstiftung erfolgte vielfach "von oben", war angeregt, getragen und gelebt von ihnen. Öffentliche Politik allein war aber nicht maßgebend. Die Ablehnung einer "deutschen Identität" war die conditio sine qua non (nicht thematisiert wird hier die zwingende Logik, dass Österreich in dieser Konsequenz auch von einer großangelegten Wiedergutmachungspolitik à la BRD sich freizuhalten bemüht sein musste, die einem Schuldeinbekenntnis gleichgekommen wäre). Österreich machte sich--was mit voller Unterstützung der Großmächte geschah--frei von der für lange Zeit unlösbar scheinenden "Deutschen Frage", während sich die wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland von Jahr für Jahr verstärkten.
Thalers Studie zeigt mit Österreich paradigmatisch auf, dass weder ökonomische Effekte noch politische Grenzziehungen entscheidend für Nationsbildungsprozesse sein müssen. Er sieht in den 1990er Jahren die Nachkriegsära zu einem Ende gekommen. Durch die Diversifikation der Massenmedien infolge Privatisierung und Internationalisierung sowie neue Formen des intellektuellen Austausches haben die öffentlichen Institutionen ihre zentrale Position, die sie über Jahrzehnte ausüben konnten, nicht mehr inne. Österreichs nationale Identität widerspiegelte eine multiple Realität. Sie fand ideale Bedingungen für ihre Realisierung nach 1945 vor. Staatszentrierte Identitätserklärungsansätze greifen zu kurz. Elitäres Selbstinteresse und öffentliche Selbstwahrnehmung griffen ineinander und führten zu einer instrumentellen Politisierung sowie kulturellen Re-Interpretationen.
Die Österreicher bekamen dank der wahnwitzigen Politik Hitlers mit ihren katastrophalen Folgen eine zweite Chance, wie Ingrao im Vorwort treffend formuliert. Es fiel nach 1945 tatsächlich schwer, sich zugleich als Opfer und Deutscher zu präsentieren. Die von den Mächten der Anti-Hitler-Koalition propagierte Moskauer Deklaration vom 1. November 1943 gab Österreichern und Österreich eine weitere Möglichkeit, nachdem der Vertrag von St. Germain (1919) sowie die Anleihen von Genf (1922) und Lausanne (1932) nicht als Chancen begriffen worden und ungenützt geblieben sind, um aus dem großen deutschen Herrschaftsverband dauerhaft auszutreten.
Interessanterweise wurde das von Ingrao eingangs zitierte legendäre Fußballmatch von Córdoba 1978 in Österreich nicht als Möglichkeit des Triumphes gegenüber und als Absonderung von einem Deutschland gesehen, das für Weltkrieg und Genozid Verantwortung trug, sondern als "Rache für Königgrätz", wie das Boulevard-Blatt "Kronenzeitung" breitenwirksam vermittelte. Dieser Umstand verwies auf eine weitergehende Retrospektive, die viel mehr mit Kaiser Franz-Joseph als mit Adolf Hitler etwas anzufangen wusste. Überhaupt spielt das Thema "Opferthese", "Opfertheorie" oder "Opfermythos" in der Studie Thalers eine bemerkenswert minimale Rolle. Es kommt neben dem Vorwort Ingraos dann bestenfalls in Fußnoten etwas ausführlicher vor.
Die Arbeit schöpft aus einem Fundus relativ guter bis sehr guter Literatur. Thalers sozial-, geschichts- und politikwissenschaftlich zu kennzeichnende Studie bietet durchdachte Analysen und anregende Gedanken. Flankiert werden diese von wichtigen methodischen und theoretischen Überlegungen, die die Debatte auf einem abstrakteren und höheren Niveau weiterführen, so dass diese Studie als verdienstvoll bezeichnet werden kann. Auf neu erschlossenen Archivquellen beruht sie allerdings nicht. Die Primärquellenbasis fußt auf den von Thaler in seiner umfänglichen Bibliographie angeführten Werken. Hierbei ist dem Werk anzumerken, dass es vielfach auf englischsprachige Literatur rekurriert, während einschlägige neuere österreichische zeitgeschichtliche Publikationen teilweise fehlen, z.B. das von Robert Kriechbaumer herausgegebene Liebe auf den zweiten Blick.[4] Andererseits ist durch die insgesamt vielfältig belegte und feinsinnig angelegte Studie eine verdienstvolle Wissenstransferleistung für die anglo-amerikanische bzw. englischsprachige Forschung erbracht worden. Das ist nicht hoch genug zu schätzen.
Anmerkungen
[1]. Ernst Bruckmüller, Nation Österreich. Sozialhistorische Aspekte ihrer Entwicklung (Studien zu Politik und Verwaltung 4, Wien u.a.: Böhlau, 1984), erweiterte Neuauflage 1996 unter dem Titel Nation Österreich. Kulturelles Bewußtsein und gesellschaftlich-politische Prozesse. Max Haller, Identität und Nationalstolz der Österreicher. Gesellschaftliche Ursachen und Funktionen. Herausbildung und Transformation seit 1945. Internationaler Vergleich (Grenzenloses Österreich, Wien u.a.: Böhlau, 1996).
[2]. Karl Dietrich Erdmann, Die Spur Österreichs in der deutschen Geschichte. Drei Staaten--zwei Nationen--ein Volk? (Manesse-Bücherei 27, Zürich: Manesse, 1989).
[3]. Vladislav Marjanovic, Die Mitteleuropa-Idee und die Mitteleuropa-Politik Österreichs 1945-1995 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 31 Politikwissenschaft 360, Frankfurt/Main u.a.: Lang, 1998).
[4]. Robert Kriechbaumer, ed., Liebe auf den zweiten Blick. Landes-und Österreichbewußtsein nach 1945 (Schriftenreihe der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek 6, Wien u.a.: Böhlau, 1998).
Copyright (c) 2004 by H-Net, all rights reserved. H-Net permits the redistribution and reprinting of this work for nonprofit, educational purposes, with full and accurate attribution to the author, web location, date of publication, originating list, and H-Net: Humanities & Social Sciences Online. For other uses contact the Reviews editorial staff: hbooks@mail.h-net.msu.edu.
If there is additional discussion of this review, you may access it through the list discussion logs at: http://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl.
Citation:
Michael Gehler. Review of Thaler, Peter, The Ambivalence of Identity: The Austrian Experience of Nation-Building in a Modern Society.
HABSBURG, H-Net Reviews.
February, 2004.
URL: http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=8825
Copyright © 2004 by H-Net, all rights reserved. H-Net permits the redistribution and reprinting of this work for nonprofit, educational purposes, with full and accurate attribution to the author, web location, date of publication, originating list, and H-Net: Humanities & Social Sciences Online. For any other proposed use, contact the Reviews editorial staff at hbooks@mail.h-net.msu.edu.



