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Hannah Arendt und die Frankfruter Schule
| Location: | Germany |
| Conference Date: | 2010-01-11 (Archive) |
| Date Submitted: |
2009-11-30 |
| Announcement ID: |
172336 |
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Fritz Bauer Institut Geschichte und Wirkung des Holocaust
Hannah Arendt und die Frankfurter Schule
Internationale Tagung
Montag, 11. Januar 2010, 10.00 bis 18.00 Uhr
Goethe-Universität – Campus Bockenheim, Aula im Jügelhaus
Mertonstraße 17–21, 60325 Frankfurt am Main
Veranstaltet vom Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt unter der Leitung von Prof. Dr. Liliane Weissberg.
Wie viele Mitglieder des Instituts für Sozialforschung befand sich auch Hannah Arendt in den vierziger Jahren in New York in der Emigration. Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und
Hannah Arendt kannten einander. Sie beschäftigten sich mit ähnlichen Fragen – so arbeiteten sie alle über die möglichen Ursprünge des Faschismus und Antisemitismus und sorgten sich
über die Zukunft eines neuen, demokratischen Deutschlands nach dem Kriege. Dennoch kann die Beziehung der Vertreter der Frankfurter Schule zu Arendt (und umgekehrt) bestenfalls als
gespannt bezeichnet werden.
Zum Abschluss der Ausstellung „Die Frankfurter Schule und Frankfurt – eine Rückkehr nach Deutschland“ am Jüdischen Museum Frankfurt und der Gastprofessur von Liliane Weissberg
am Fritz Bauer Institut im Sommersemester 2009 will sich die Tagung „Hannah Arendt und die Frankfurter Schule“ mit dem Verhältnis der in New York verbliebenen Vertreterin einer
neuen politischen Theorie zu der Frankfurter Schule und deren Protagonisten fragen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von politischer Theorien
und Begriffen, die zentrale Rolle von Leben und Werk Walter Benjamins in dieser Auseinandersetzung, sowie ihr jeweiliges Verständnis des Judentums.
Liliane Weissberg ist Christopher H. Browne Distinguished Professorin für Kunst und Wissenschaft und Professorin für Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft
an der University of Pennsylvania.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.
Kontakt: Fritz Bauer Institut, Sarah Dellmann, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322–37, Fax: –41, s.dellmann@fritz-bauer-institut.de
Hannah Arendt und die Frankfurter Schule
Tagungsprogramm
10.00 Uhr Begrüßung durch Prof. Dr. Raphael Gross (Frankfurt am Main)
10.15 Uhr Prof. Dr. Liliane Weissberg (Philadelphia):
Einschulung – Eine Einführung
Panel I Politische Theorie(n)
10.30–12.30 Uhr Leitung: Dr. Werner Konitzer (Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Hauke Brunkhorst (Flensburg): Arendts Begriff der Macht
Dr. Ingeborg Nordmann (Frankfurt am Main): Die Frage ist, wie man das Schwimmen im Strom vermeiden kann. Widerstand bei Arendt und Adorno
Prof. Dr. Eva-Maria Ziege (Seattle): Arendt, Adorno und die Anfänge der Antisemitismusforschung
Diskussion
12.30–14.00 Uhr Mittagspause
Panel II Im Zentrum: Walter Benjamin
14.00–15.30 Uhr Leitung: Dr. Katharina Rauschenberger (Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Annika Thiem (Villanova): Tragische Anfangsgründe der Politik? Geschichte und das Politische bei Arendt und Benjamin
Prof. Dr. Burkhardt Lindner (Frankfurt am Main): Hannah Arendt, Theodor W. Adorno und Benjamins posthume Rückkehr nach Deutschland
Diskussion
15.30–16.00 Uhr Kaffeepause
Panel III Deutsch-jüdische Biographien: Konzeptionen des Judentums
16.00–18.00 Uhr Leitung: Dr. Dmitrij Belkin (Frankfurt am Main)
Dr. Monika Boll (Frankfurt am Main): Hannah Arendt und Max Horkheimer, ein Vergleich beider Leben und Denken
Prof. Dr. Detlev Claussen (Hannover): Im Spiegel eines Dritten: Hannah Arendts und Theodor W. Adornos Verhältnis zu Gershom Scholem
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