|
Folgende Themenblöcke sind geplant:
1. Das Spannungsverhältnis von Wissenschaft und Kunst vs. dem NS-Regime
2. Die Vernichtung der Intelligenz
3. Biografische Notizen zu KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im KZ-Mauthausen
4. Wissenschaftliche und/oder künstlerische Aufarbeitung der eigenen KZ-Erfahrungen
Jeder Themenblock wird in 2-3 Referate geteilt werden, die in Summe den jeweiligen Themenkomplex umfassend beleuchten sollen.
Es ist evident, dass die Beschäftigung mit der Thematik auch unter feministischen Gesichtspunkten geschehen wird, d.h. vor allem, dass rein deskriptive Beiträge ohne die notwendige Symstemanalyse und -kritik in der Minderheit bleiben sollen.
Themenwahl: Da das Thema ein sehr breites Diskussionspotential bietet, werden die Beiträge kaum eine Spezifizierung auf Teilaspekte zulassen. Sie sollen eine möglichst vollständige und vor allem aktuelle Übersicht über den jeweiligen Themenkomplex anbieten. Thema des Symposiums sollen nicht nur biografische Forschungen über Menschen sein, die als KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen in das KZ-Mauthausen deportiert wurden, sondern auch über Personen, die erst nach der Befreiung des KZ-Mauthausen eine künstlerische oder wissenschaftliche Laufbahn ergriffen haben. Neben biografischen Ansätzen umfasst die Themenstellung auch eine generelle Diskussion über das Spannungsverhältnis "Wissenschaft und Kunst unter Bedingungen des nationalsozialistischen Terrors", die Vernichtung der Intelligenz von als "minderwertig" angesehenen Völkern bis hin zur wissenschaftlichen und/oder künstlerischen Aufarbeitung der KZ-Erfahrung.
Zielgruppe: AdressatInnen sind WissenschaftlerInnen, StudentInnen, LehrerInnen und Interessierte aus der antifaschistischen Arbeit. Dies impliziert eine größere thematische Breite als auf reinen Fachveranstaltungen üblich und eine verständliche Vermittlungsform abseits des rein wissenschaftlichen Forschungsdiskurses.
Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Die Veranstalter werden sich um Übersetzungen bemühen.
Beiträge: Zu allen Themenkreisen sind Beiträge willkommen. Beitragsvorschläge bitte in Form eines Abstracts über die inhaltliche Grundkonzeption, die didaktische Vermittlung und den methodischen Ansatz.
Interessensbekundungen und Abstracts senden Sie bitte bis 31.12.2006 per E-Mail an postmaster@mkoe.at
|