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EINLADUNG
The Politics of Beauty oder: „Der menschliche Körper als Organ der Mode“
Mit einer Präsentation der Künstlerin Bettina Allamoda und einem Podiumsgespräch mit Afschin Fatemi, Shaheen Merali, Bernd Skupin und Thomas P. Weber, Moderation: Luzia Braun
am Donnerstag, den 10. März 2005
von 19.00-22.00 Uhr
im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Aktionsraum
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro
In dieser Veranstaltung soll mit einem künstlerischen Beitrag von Bettina Allamoda und einem anschließenden Podiumsgespräch der Körper als Schauplatz für die Verbindung von Schönheit und Jugend analysiert werden. Diese Verbindung ist für Darwin zuallererst ein Resultat der Evolutionsgeschichte selbst. Menschen, Säugetiere, Vögel und Fische ähneln sich darin, daß sie alle mit der Fortpflanzungsfähigkeit zu Wesen nach der Mode werden, eine tiefverankerte Natureigenschaft, die von der Schönheitsindustrie benutzt wird. Schönheitskonzeptionen sind gleichermaßen jedoch auch kulturell kodiert und unterliegen einem historischen Wandel.
Bettina Allamoda, Künstlerin, anhand eines breiten Spektrums auditiver und visueller Medien wie Video, Performance, Skulptur und Installation ergründet sie die Frage, welche Rolle die Kunst für die Formung und Wahrnehmung unserer der Umwelt spielt und interessiert sich dabei insbesondere für die Schnittmenge von Kunst und Design, Ausstellungen u.a.: Zwinger Galerie, Berlin (2002), Intime Expeditionen – Das Schöne, das Intime, die Neugierde, Badischer Kunstverein Karlsruhe, Haus am Waldsee, Berlin (2001), Bettina Allamoda – les artistes décorateurs (die Welt als Maßstab), Galerie der Jenoptik AG, Jena (2000).
Luzia Braun, Germanistin und Historikerin, Dokumentarfilmerin, lehrt an der UDK Berlin im Fach Kulturjournalismus, seit zehn Jahren Redakteurin und Moderatorin des ZDF-Kulturmagazins „aspekte“, Publikationen u.a.: „Das Würfeln mit Worten. Die Geschichte des Anagramms“, zus. mit Klaus Ruch, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für Europäisches Denken (1998), Heft 3, „Frauenmystik im Mittelalter“, in: Frauen Literatur Geschichte, hg. von Hiltrud Gnüg, Renate Möhrmann (1995), Filme u.a.: „First Ladies der Mafia“. Wie die Frauen der Bosse die Macht ergreifen, zus. mit Petra Reski (ZDF, 1998), „Der Pate von Rom“. Andreotti und die Mafia (WDR/SDR, 1994), Die Babymacher. Das fruchtbare Geschäft mit der Unfruchtbarkeit (ARD-Exklusiv, 1993).
Afschin Fatemi, Dr., zählt zu den bekanntesten Spezialisten für Schönheitsoperationen in Deutschland, Leiter von Kliniken in Unna und Düsseldorf, Publikationen: Die gefragtesten Schönheitsoperationen, zus. mit Sebastian Brück (2004).
Shaheen Merali, Künstler, Kurator und Dozent, seit 2003 Leiter des Projektbereichs Bildende Kunst, Film und Medien im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, seit 1993 unterrichtet er an der Central Saint Martins School of Art and Design und forscht an der Universität Westminster, Ausstellungen u.a.: Out of India, Queens Museum, New York, Transforming The Crown, Bronx Museum, New York, kuratorische Tätigkeiten u.a.: Slow Release, Bishopsgate Goodsyard, London (2000), Black Atlantic, Berlin (2004).
Bernd Skupin, Redakteur des Fashion-Magazins „Vogue“.
Thomas P. Weber, Dr., Biologe und Wissenschaftshistoriker, lehrt an der Universität Lund, Schweden, im Fach Animal Ecology, Publikationen u.a.: Soziobiologie (2003), Genforschung (2002), Darwin und die Anstifter. Die neuen Biowissenschaften (2000).
" The Politics of Beauty oder: „Der menschliche Körper als Organ der Mode“" ist eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "WissensKünste III. Zwischen Evolution und Experiment. Schönheit in Kunst und Wissenschaft"
In Kooperation mit dem Hamburger Bahnhof -- Museum für Gegenwart und dem Haus der Kulturen der Welt.
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